Christian Eisenberger hat mit seinen Aufsehen erregenden Arbeiten die österreichische Kunstszene in kürzester Zeit aufgewühlt. Der 1978 in Graz geborene Künstler lebt und arbeitet in Wien. Gerne als „Enfant terrible“ bezeichnet, nimmt er sich die Freiheiten eines „unartigen Kindes“ und bricht dabei mit den Regeln und Räumen der etablierten Kunstwelt. Eisenberger nutzt Straßen, Wälder und Wiesen als Orte der Inspiration und Kreation. Seine spielerische Lust an der künstlerischen Gebärde schert sich nicht um Konventionen. Eisenberger wirft sie als Ballast ab, um offene Räume für eigene Ideen zu schaffen.
1978 geboren in Graz
1999 Studium der Malerei an Ortweinschule Graz.
2000 Studium an der Universität für Angewandte Kunst in Wien. Er studiert in
der Klasse von Brigitte Kowanz die Studienrichtung
Medienübergreifende Kunst.
2002 Mit der K2 Kunsthalle Semriach betreibt Eisenberger einen winzigen
Ausstellungsraum mit Leihgaben aus internationalen Museen
2006 Förderpreis des Landes Steiermark für zeitgenössische Bildende Kunst
2008 Abschluss des Studiums
2002 Künstlerhaus Klagenfurt
Galerie Engelhorn, Wien
2003 Stoneage mit Jimmie Durham, Galerie Engelhorn, Wien
Kunstpavillon Innsbruck
2004 Kunst Meran
Workshop mit Rikrit Tiravanija, Venedig
2005 Gruppenausstellung Kunst-Universität Peking
2006 Messebeteiligung „viennaFair“, Projektraum Viktor Bucher, Wien
Messebeteiligung „scopeLONDON“, Projektraum Viktor Bucher, London
Messebeteiligung „ARTCOLOGNE“, Projektraum Viktor Bucher, Köln
„Eisenberger, dies ist doch kein Porno!!“, Galerie Lisi Hämmerle,
Bregenz
„Eisenberger Teil II“ – zweite Kunstauktion, Werftgalerie, Wien
2007 „Down To Earth“, Austrian Cultural Institute, Krakau
Contemporary Austrian Sculpture, VILLA MANIN – Centre for
Contemporary Art, Passariano, Italien
„Almost 39º Of Fever, Marco“, DISPARI&DISPARI PROJECT, Reggio
Emilia, Italien
„Metastasen – tief“, Projektraum Viktor Bucher, Wien
2008 „URBI ET ORBI – HUNTERS & DEVILS, Galerie Andreas Grimm, München
Galerie Arve Opdahl, Berlin
Minimal Biennale, Serbien
Kunsthaus Graz
2009 Gallery van Seggelen, London
Galerie der Deutschen Schule, Istanbul
Rauchsalon, Wien
Künstlerhaus Wien
Im November 2010 verbrachte Eisenberger eine Woche lang Tag und Nacht in einem improvisierten Kelleratelier in Frankenthal. Ausgestattet mit Farben, Folien, Metallplatten, einem PrintoLUX-System, mit einer Matratze auf dem Boden, einer Kaffeemaschine und der Telefonnummer eines Pizza-Services machte er sich ans Werk. Mit seiner Begeisterung bezüglich der künstlerischen Möglichkeiten, die das Drucksystem PrintoLUX® bietet, hielt er nicht hinterm Berg: „Der Wahnsinn! – Durch die schier endlosen Möglichkeiten der nachträglichen Manipulation eines Grundmotivs erhalte ich eine phantastische Mehrdimensionalität, von der ich bislang nicht ahnte, dass man so etwas machen kann“. – Sprach’s und ließ sich nicht weiter davon abhalten, zwischen Farbtuben, Drucker und Thermoeinheit hin und her zu laufen, wie ein Kind, das zum ersten Mal bei der Weihnachtsbäckerei in der Küche helfen darf.