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Wirtschaftliches Kennzeichnen: Was unterm Strich steht, zählt!

von Lucia Oberhollenzer, am 11.09.19 16:06

Wenn in der Unternehmenspraxis des Anlagen- und Maschinenbaus die Rede von „wirtschaftlichem Kennzeichnen“ ist, geschieht dies überraschend oft mit einem eindimensionalen Blick auf die Stückkosten der Kennzeichen. Diese Reduzierung versäumt es, Faktoren zu berücksichtigen, die in die Kostenrechnung einbezogen werden müssen.

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Eine aufschlussreiche Kosten- und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung hat in diesem Zusammenhang eine Reihe oft unbeachteter Prozesskosten aufzunehmen. Dabei ist zunächst die grundsätzlich unterschiedliche Kostenstruktur für die Kennzeichnungsbeschaffung zu berücksichtigen.

Der Kostenaufwand von extern gefertigten Kennzeichen wird oft falsch dargestellt.

Wenn Kennzeichen über externe Dienstleister bezogen werden, stellt sich der Arbeits- und Kostenaufwand von Nutzern in wichtigen Positionen anders dar als bei einer Kennzeichnungsherstellung im eigenen Haus.

Einkauf der Kennzeichen bei Dienstleistern: Einiges an Arbeit bleibt inhouse

Bei einem Bezug der Kennzeichen von außen fallen für den Nutzer zuzüglich zum Stückpreis regelmäßig Arbeitskosten an für:

  • Angebotseinholung.
  • Bestell-, Kontroll-, Nachbestell- und Abrechnungsvorgänge.
  • Oft müssen beim Bezug der Kennzeichen auch durchschnittliche Verzugskosten dazu gerechnet werden. Sie fallen vor allem dann an, wenn Kennzeichen kurzfristig benötigt werden, was bei Projekt- und Montagearbeiten nicht selten der Fall ist.

Ein Praxisbeispiel aus dem Anlagenbau verdeutlicht diesen Aufwand:

Mit den Kennzeichen, die an der Baustelle benötigt wurden, waren vier Abteilungen und ein externer Zulieferer beschäftigt. Was dies an Schnittstellenproblematik und unnötigem Aufwand verursachte, ist leicht nachzuvollziehen.

Inhouse-Herstellung der Kennzeichen: Faktoren zur Bestimmung der Wirtschaftlichkeit

Bei Eigenproduktion von Kennzeichen sind folgende Kostengruppen zu analysieren:

  • Einmalkosten: Investition für Systeme zur Kennzeichenherstellung und Software, Schulung und Einweisung des Bedienungs- und Wartungspersonal, mögliche Einrichtungen hinsichtlich Gesundheitsschutz und Umwelt.
  • Regelmäßige Fixkosten: Platz-/Raumbedarf für Kennzeichenherstellung, Wartung und Ergänzung der Geräte inklusive der Einrichtungen für Arbeits- und Umweltschutz sowie Servicekosten.
  • Variable Kosten: Schildmaterialien (Gebrauchsmaterialien) und Tinten, Verschleißteile etc. als Verbrauchsmaterialien sowie Arbeitszeit für Kennzeichenherstellung, Einkauf und Logistik.

Die Geräteinvestition sollte sich nach der Gesamtbetrachtung aller Kostengruppen richten.

Hinsichtlich einer Gesamtbetrachtung der Kennzeichnungskosten kommt all diesen Faktoren eine verfahrensabhängig größere oder kleinere Bedeutung zu. So ist beispielsweise zu prüfen, welche Geräteinvestition angemessen ist, ob Schildmaterialien und Schildformate stärker vereinheitlicht werden können oder ob bestimmte Chargen auf Vorrat zu produzieren sind.

Arbeitszeit als entscheidender Kostenfaktor

Ausgehend von einem Unternehmen, das einen konstanten Bedarf an beständigen Kennzeichen mit guter Darstellungsqualität hat, kommt den Kosten für die Organisation und Durchführung der Kennzeichenherstellung allerdings die größte Bedeutung zu.

Um diesbezügliche Kosten positiv zu beeinflussen, ist zu prüfen:

  1. Ob für die Kennzeichenherstellung qualifizierte Mitarbeiter einzusetzen sind.
  2. Oder ob Verfahren ausgewählt werden können, die bei der Anwendung keine besonderen Qualifikationen voraussetzen.

PrintoLUX® gehört zu den Verfahren, die bei hoher Leistungskraft auch ohne besondere Qualifikationen zu bedienen sind.

In diesem Zusammenhang lässt sich auch feststellen, dass interne Arbeitskosten für die Herstellung von Kennzeichen in der Regel niedriger angesetzt werden können als Arbeitskosten, die für externe Produktionen zu bezahlen sind.

Generell gilt: Je einfacher sich der Gesamtprozess der Kennzeichenherstellung einrichten lässt, desto weniger Arbeitszeit ist aufzuwenden.

Die bisweilen immensen Kostendifferenzen bei verschiedenen Herstellungsverfahren schulden sich dem Umstand, dass sich die Branche der Kennzeichenherstellung in einem deutlichen Umbruch befindet.

Konventionelle und meist aufwendige Verfahren haben noch eine große Marktmacht, sind technologisch und hinsichtlich ihrer Wirtschaftlichkeit aber bereits von einer jüngeren Generation leistungsstarker und wirtschaftlicher Verfahren überholt. Dieses schwer überschaubare Nebeneinander ist typisch für eine nicht vollendete Marktveränderung.

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Themen:Wirtschaftlichkeit