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PrintoLUX®-Verfahren vs Lasergravur: Ein Leistungsvergleich!

Ausgangslage:

Es kursieren sehr unterschiedliche Aussagen zum Thema „Produktionsgeschwindigkeiten bei der Lasergravur“. Im Vergleich zum PrintoLUX®-Verfahren gibt es diesbezüglich keine fundierte Analyse. Insbesondere mit Blick auf die aktuellen Kennzeichnungsvorschriften bei BMW (sie genehmigen nur noch die Lasergravur und das PrintoLUX®-Verfahren, während die mechanische Gravur erstmals ausgeschlossen wird) soll folgender Leistungsvergleich Transparenz schaffen.

Wir haben dabei bewusst einen 10 W –Laser als Vergleichs-System herangezogen, um die Investitionskosten einigermaßen vergleichbar zu halten. Die Formatbeschränkung des Lasersystems auf 150 x 150 mm lassen wir bei der Analyse unberücksichtigt.

Diesen Leistungsvergleich haben wir im Frühjahr 2018 mit dem PrintoLUX®-FB-20/400-STONE erneut durchgeführt.

 

Systeme im Test:

Einem ausführlichen Leistungsvergleich wurden folgende Kennzeichnungssysteme unterzogen: 

  • Östling LasOnAll XS10 Lasebox 10 W (Gravierbereich bis 150 x 150 mm. Neupreis ca. 31.000 € netto; mit Abluftfilteranlage zuzüglich mindestens 1.000 Euro netto).
  • PrintoLUX®-Basic-go-1.5-System (Druckbereich bis 148 x 250 mm. Neupreis inklusive Wärmeeinheit und Software 4.990 € netto).
  • PrintoLUX®-FB-10-plus-System (Druckbereich bis 320 x 540 mm. Neupreis inklusive Wärmeeinheit und Software 15.900 € netto).
  • PrintoLUX®-FB-10/2000 System (Druckbereich bis 320 x 540 mm. Neupreis inklusive Wärmeeinheit und Software 16.900 € netto).
  • PrintoLUX®-FB-20/400-STONE (Druckbereich bis 210 x 314 mm. Neupreis 14.900 € netto).

 

Vorteile der Lasergravur gegenüber dem PrintoLUX®-Verfahren: 

  • Material-Flexibilität: Acrylglas, Glas, Holz, Kunststoff, Leder, Metall, Papier, Pappe
  • Beschriftung von zylindrischen Objekten möglich
  • Beschriftung von unebenen Flächen mit Höhentoleranzen größer 3 mm möglich
  • Kann in Fertigungsstraßen zur Produktbeschriftung integriert werden
  • lebensmittelechtes Material kann ohne zusätzlichen Zertifizierungsaufwand graviert und eingesetzt werden.

 

Vorteile des PrintoLUX®-Verfahrens gegenüber der Lasergravur: 

  • Mit PrintoLUX® lassen sich deutlich schnellere Durchlaufzeiten erzielen (siehe Tabelle).
  • Wird der DataMatrix-Code mit PrintoLUX®-Systemen gedruckt, dann ist er auch bei niedriger Auflösung einwandfrei mit einem Smartphone lesbar.
  • Investitionskosten sind beim Einsatz eines PrintoLUX®-Verfahrens um über 25.000 Euro günstiger.
  • Mobile Einsatzmöglichkeit (Baustellen, Montagen).
  • Farbiges Drucken möglich.
  • Lesbarkeit ohne jede Einschränkung.
  • Das Betreiben des Kennzeichnungsdrucks ist im Büroumfeld problemlos möglich.
  • Es sind keine besonderen Sicherheitsvorschrift zu beachten.

 

Leistungsdaten zur Lasebox: 

  • Die Lesbarkeit bei der Lasergravur ist abhängig vom Betrachtungswinkel. Ein DataMatrix-Code, wie bei den BMW-Kennzeichen gefordert, ist deshalb nur mit einem separaten Scanner zu lesen. Smartphones reichen dafür nicht aus. Die Kosten für einen solchen Scanner haben eine Untergrenze von ca. 150 Euro netto.
  • Die aktive Druckfläche der Lasebox reicht bis 120 x 120 mm. Ausweitung der aktiven Druckfläche ist nur über einen Umbau der Lasebox zu erreichen, was ca 3.000 € netto beansprucht. Das damit maximal zu erzielende Format beträgt 150 x 150 mm.
  • Mit dem Laserverfahren kann lediglich Schwarz als Farbe erzeugt werden (je nach Material auch lediglich Grautöne).
  • Die bestmögliche Auflösung beträgt 635 dpi x 635 dpi.
  • Schwarze Schrift auf silbernem Aluminium-Eloxal ist verfahrensbedingt nicht zu erzielen.
  • Wenn schwarze Schrift durch das Abtragen von schwarzem Aluminium-Eloxal bis auf die Schrift (Negativgravur) erzielt werden soll, oder graue Schrift auf silbernen Aluminium-Eloxal, dann erhöht sich die Gravierzeit um ein Vielfaches (siehe Tabelle).
  • Für das Betreiben der Lasebox ist eine Abluftfilteranlage zwingend erforderlich. Die Kosten hierfür beginnen bei 1.000 €.

 

Leistungsdaten der PrintoLUX®-Systeme: 

  • Jede beliebige, Windows-basierende Software kann zum Einsatz kommen.
  • Farbiges Drucken bis hin zu fotorealistischem Drucken ohne zusätzliche Kosten.
  • Simulieren definierter Farbtönen (RAL, Pantone o.a).
  • Negativdruck möglich.
  • Auflösungen bis zu 5.720 dpi x 1.440 dpi.
  • Druckfläche bis 320 x 540 mm.
  • Seriendruckfähig.
  • Schnittstelle. USB2.0; Ethernet.
  • Netzwerkfähig mittels Printserver (ca. 150 -2500 Euro netto).

 

Kennzeichenanzahl pro Durchlauf:

Bei einem einzigen Druckvorgang von Kennzeichnungsschildern mit DataMatrix-Code (nach der neuesten Kennzeichnungsvorschrift des BMW-Konzerns) werden mit den im Vergleich stehenden Systemen folgende Stückzahlen produziert:

Druckkostenvergleich:

Kennzeichnungen mit einem Format von mehr als 150 mm Seitenlänge können mit dem Modell Östling LasOnAll XS10 Lasebox 10 W nicht bedruckt werden.

Es wird ein Stundensatz von 40,00 € brutto inklusive Lohnnebenkosten angenommen. Die Personalkosten beziehen sich auf die Herstellung eines Schildes.

 

Resümee:

PrintoLUX® ist effizienter und leistungsstärker:

Vor allem der Einsatz von Nutzenbogen führt zur höheren Effizienz von PrintoLUX®. Ein einziger Druckvorgang von Kennzeichnungsschildern (AE, Aluminium, 25 x 45 x 0,5 mm) mit DataMatrix-Code:

  • Mit dem PrintoLUX®-Basic-go-1.5 ist es ein Nutzenbogen mit 18 Schildern.
  • Mit dem PrintoLUX®-FB-20/400-STONE sind es zwei Nutzenbogen mit 36 Schildern.
  • Mit den Systemen PrintoLUX®-FB-10-plus oder PrintoLUX®-FB-10/2000 sind es vier Nutzenbogen mit 72 Schilder.
  • Mit dem Östling LasOnAll XS10 Lasebox 10 W kommt man auf 1 bis 8 Schilder.

PrintoLUX® spart Kosten:

Die Herstellungskosten für ein Metallschild mit grauer Schrift/Negativgravur in den Maßen 40 x 100 mm (Stundensatz von 40,00 € brutto)

  •  betragen mit dem Östling LasOnAll XS10 Lasebox 10 W 2,33 €
  • mit dem PrintoLUX®-Basic-go-1.5-System 0,23 €.

Außerdem punktet PrintoLUX® durch

  •  deutlich höhere Auflösung des Druckbildes
  • problemlose Wiedergabe definierter Farbtöne
  • einfache Lesbarkeit und Scan-Möglichkeit von 2D-Codes
  • große Mobilität durch transportfreundliche Bauweise und Ausstattung der Drucksysteme

 

 

Ansprechpartner

Hermann Oberhollenzer

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