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Arthur Redhead

Kurz-Biografie

Am 5. Mai 1955 wurde Prof. Arthur Redhead als zweiter Sohn des englischen Besatzungssoldaten Robert Arthur Redhead und der Österreicherin Hermine Redhead (geb. Ragger) in Zeltweg geboren. Im Alter von sechs Jahren entdeckte er bereits seine Vorliebe zur Kunst und Malerei. Mit 14 begann er, Kunstseminare zu besuchen. Seine Lehrer und große Meister der Kunstgeschichte, wie van Gogh, Gaugin, Turner, Monet, Picasso und vor allem Cézanne wurden zu seinen Vorbildern. Beliebte Motive waren die Landschaften rund um seine Heimatstadt, vor allem der Bauerhof eines Freundes.

1978 verstärkt sich seine einzelgängerische Konzentration auf die Malerei enorm, da in diesem Jahr sein Bruder Robert bei einem tragischen Autounfall tödlich verunglückte und er versteckte sich hinter der Kunst um dieses Erlebnis ansatzweise verarbeiten zu können.

1979 hatte Redhead seine erste große Einzelausstellung im „Haus der Begegnung“ in Wien Liesing. Die Bilder, die ausgestellt waren, zeigten seine ersten Werke zum Thema „Arbeitswelt“ mit dem er sich von 1979 an, etwa 15 Jahre lang intensiv auseinandersetzte. Seine grafische Komponente kam in dieser Zeit immer mehr, in Form von zahlreichen Holz- und Linolschnitten und linearen Acrylbildern, zum Vorschein.

Redhead stellte zwischen 1990 und 1997 in Cambridge, Coventry, Guildford, Leicester, York, Uppingham und Loughborough aus und lernte dort den namhaften Galeristen Mr. Magpie kennen, der sich sehr für seine Werke begeistern konnte. Redheads liebste Motive in England waren anfangs die Kathedrale von Coventry und später die Shoppingcenter, in denen er die Bewegung der Menschen studierte und vor Ort zu Papier brachte.

Ein weiteres Schlüsselerlebnis im Leben und der Kunst Redheads war seine Studienreise nach Indien, die er 1994 unternahm. Seine Bilder wurden „heller“, denn die Rot- und Orangetöne des Ostens dominierten seine zahlreichen Aquarelle, die er mit breitem Pinsel eher grafisch als malerisch im zügigen Setzen schuf. In Indien begann die intensivere Auseinandersetzung mit dem Thema „Bewegung der menschlichen Figur“, das bis heute in seiner Kunst stark vertreten ist.

1995 wurden Redheads grafische Leistungen immer bekannter und so wurde er für den österreichischen Pavillon der internationalen Grafikbiennale in Varnna (Bulgarien) auserwählt. Im selben Jahr nimmt er außerdem an der "Summer Exhibition" der Royal Academy in London teil.

Redhead leitet Kunstseminare in vielen Städten Österreichs und teilweise auch im Ausland. Am 1. Juni 2007 wurde ihm vom Österreichischen Bundesministerium der Titel „Professor“ verliehen.

Im Einsatz

Arthur Redhead näherte sich der Tintografik in einer Woche beinahe ununterbrochenen Experimentierens: „Mein Staunen ist das eines Skeptikers, nicht eines Euphorikers“.