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Hermann Nitsch

Kurz-Biografie

Der 1938 in Wien geborene Hermann Nitsch befasste sich schon in früher Jugend mit Malerei, Skulptur und Musik. Nach einer Ausbildung zum Grafiker in Wien machte er Anfang der 60er-Jahre mit seinen "Schüttbildern" auf sich aufmerksam. Bereits Ende der 50er Jahre hatte Nitsch die Idee des „Orgien Mysterien Theaters“ entwickelt. Diese Idee vereint Elemente aus der katholischen Liturgie, der freudschen Psychoanalyse, der Bibel und aus kultischen Handlungen. Sie sollte sein weiteres Schaffen bestimmen.

Nach großen Erfolgen des Orgien-Mysterien-Theaters Ende der sechziger Jahre in den USA und Deutschland führte Nitsch während der siebziger Jahre in vielen europäischen und nordamerikanischen Städten Aktionen durch. 1971 kaufte er in Niederösterreich das Schloss Prinzendorf, wo seither regelmäßig Aktionen stattfinden.

1972 - Teilnahme an der documenta 5 in Kassel
1982 – Teilnahme an der documenta 7 in Kassel
Bis 2014 jährlich weltweit Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen.

Gastprofessuren (bis zu seiner Emeritierung):
Städelschule in Frankfurt am Main,
Hochschule für Bildende Künste Hamburg.

2005 - Großer Österreichischer Staatspreis für Bildende Kunst.

Werk-Standorte

Werke von Hermann Nitsch befinden sich u. a. in folgenden Museen und Sammlungen: Museum of Modern Art, New York; Guggenheim Collection, New York; Tate Gallery, London; Musée Centre Georges Pompidou, Paris; Stedelijk Museum, Amsterdam; Galleria d´arte Moderna, Bologna; Museo Archivio Laboratorio Hermann Nitsch, Neapel; Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf; Museum Ludwig, Köln; Nationalgalerie Berlin; Lenbachhaus, München; Staatsgemäldesammlung München; Staatsgalerie Stuttgart; Kunstmuseum Bern; mumok, Wien; Albertina, Wien; Österreichische Galerie Belvedere, Wien; Leopold Museum, Wien; Nitsch Museum, Mistelbach

Weitere Informationen

Zwei Museen widmen sich ausschließlich den Werken und Ideen von Hermann Nitsch. 

2007 wurde das Nitsch Museum in Mistelbach/Österreich eröffnet (www.nitschmuseum.at), 2008 das Museo Archivio Laboratorio Hermann Nitsch in Neapel/Italien (http://www.museonitsch.org). 2009 kam die Nitsch Foundation in Wien dazu (http://www.nitsch-foundation.com).

Künstlerwebsite