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Jack Bauer

Leben und Werk

Der 1971 in Graz geborene Jack Bauer ist der Sohn des 2005 verstorbenen Schriftstellers Wolfgang Bauer, der in den 1970er-Jahren neben Peter Handke und Thomas Bernhard zu den wichtigsten Dramatikern Österreichs zählte. Für den Sohn, der sich schon in jungen Jahren der Malerei und dem Zeichnen verschrieb, war früh klar, dass er die künstlerische Gestaltung auch zu seiner Profession machen würde.

In den 1990er-Jahren besuchte er an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien die Klasse von Professor Christian Ludwig Attersee. Bauer hat in dieser Zeit viel mit Martin Kippenberger und Franz West zusammengearbeitet. Dabei legte er wichtige Grundlagen für sein späteres Schaffen. Jack Bauer lebt und arbeitet heute als bildender Künstler in Wien und betreut daneben auch den literarischen Nachlass seines Vaters.

Aus der freien Malerei und Zeichnung entwickelt Jack Bauer immer wiederkehrende Themen, die von Naturwahrnehmung und Erotik ebenso geprägt sind wie von philosophischen Reflexionen. Er verarbeitet dabei Erlebtes und Gedachtes aus dem Alltag und aus langen Reisen. Der Begriff „Geschwindigkeit“ stellt für sein Werk und sein Arbeiten eine zentrale Kategorie dar. Die Aluminiumskulpturen der Serie „Jackflash“ geben als Werkbeispiele deutlich zu erkennen, dass Tempo und Raserei den Künstler faszinieren, was er auch gegenständlich macht. Geschwindigkeit ist auch für die Arbeit von Bauer ein Kennzeichen: „Die Geschwindigkeit erlaubt es mir, gerade beim Zeichnen, das Denken auszuschalten. Es bleibt keine Zeit dafür – meine Kunst entsteht ohne endgültige Kontrolle.“

Das Zustandekommen eines VESCON Kunstkatalogs mit Jack Bauer beschreibt VESCON Geschäftsführer und Kunstmäzen Dietmar Haubenhofer wie folgt: „Als ich mich zum ersten Mal mit den Arbeiten Jack Bauers beschäftigte, erschloss sich mir eine erotisch aufgeladene, aber keineswegs unmoralische Bilderwelt. Seine Zeichnungen empfinde ich als unbefangen und tiefgründig. Dabei kommt ihm die Gabe zu Gute, den schnellen und sicheren Strich zu beherrschen und sich stets auf das Wesentliche zu konzentrieren.“ Neben dem großen Talent fürs Zeichnen war es auch die starke Authentizität des Künstlers, die sich beim persönlichen Kennenlernen offenbarte und eine gute Grundlage für die gemeinsame Arbeit an einem Katalog legte.

 

 

Arbeiten mit dem PrintoLUX®-Verfahren

Neben dem Kunstkatalog entstand mit dem Künstler auch die traditionelle Kunst-Edition von VESCON. Acht verschiedene Motive aus den Jahren 1997 bis 2014 wurden dabei mit dem PrintoLUX®-Verfahren auf Aluminiumplatten gedruckt. Für den Künstler war dieser Herstellungsprozess neu und nach eigenen Worten spannend. Er nutzte die dem Verfahren eigene Möglichkeit, gedruckte Motive nach Fertigstellung noch zu verändern und weiter zu bearbeiten, um auf diese Weise eine Reihe an Unikaten herzustellen. Auch die Darstellungsqualität und Leuchtkraft der Farben des PrintoLUX®-Verfahrens haben den Künstler beeindruckt.

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