Das sollten Sie wissen:

Laut der aktuellen Gefahrstoffverordnung hat der Arbeitgeber die Pflicht zur Substitutionsprüfung (Ersatzstoffermittlung), wenn in seinen betrieblichen Einrichtungen ein „offener Umgang“ mit einem Gefahrstoff gegeben ist.

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UV-härtende
Tinten

Aufgabe:

Das Bedrucken von Gehäusen, Platinen, Skalen, ...

Beim Bedrucken von Platinen, Skalen und Gehäusen, kommen derzeit oft UV-härtende Tinten zum Einsatz. Dabei lässt sich nicht mehr übersehen, dass verschiedene Inhaltsstoffe dieser UV-härtenden Tintengemische eine Gefahr für Mensch und Umwelt bedeuten. Aktuelle internationale und nationale Normen reagieren jetzt auf diese Risiken mit strengeren Deklarationspflichten und Anwendungsbestimmungen. Das Gefährdungspotential vieler Inhaltsstoffe von UV-härtenden Tinten erfährt eine neue Beurteilung und die Eingruppierung in höhere Klassifizierungen.

Wer Gehäuse, Platinen und Skalen mit den wasserbasierten Spezialtinten von PrintoLUX® bedruckt, muss sich um solche Risiken und Gefährdungen nicht kümmern.

Die mit PrintoLUX® aufgebrachte Beschriftung auf dem abgebildeten Nutzen bewegt sich im 1/10 Milimeter Bereich. Foto: ELESTA GmbH
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Das Max-Planck-Institut für Astronomie setzt unterschiedliche Geräte für die Instrumentierung optischer Großteleskope ein. Die Frontplatten dieser Geräte beschriftet das Institut mit dem PrintoLUX®-Verfahren.
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Der Trafo-Spezialist Messko GmbH kennzeichnet unterschiedlichste Skalen mit dem PrintoLUX®-Verfahren.

Das Unternehmen ROLEC Gehäusesysteme GmbH ist führend bei der Entwicklung und Produktion neuer Gehäuse. Zur Beschriftung nutzt das Unternehmen das System PrintoLUX®-FB-140/2000 mit Weißoption.

Das Problem:

UV-härtende Tinten

Bis vor kurzem galten UV-härtende Tinten für viele Druckaufgaben als eine vorteilhafte Option. Ihre Qualitäten werden vor allem in der Vielfältigkeit des damit bedruckbaren Materials und der zeitsparenden Verarbeitung beschrieben. Als Nachteile sind Mängel in der Druckqualität und Beständigkeit bekannt. Gravierend ist allerdings das hohe gesundheitliche Gefährdungspotenzial dieser Tinten.

  • Das neue Einstufungssystem für Chemikalien nach der GHS (2015) senkt die Grenzwerte für die einzelnen Stufen an Gefährlichkeit von chemischen Stoffen und Gemischen deutlich ab.
  • So wird beispielsweise das in vielen UV-härtenden Tinten enthaltene NVC Caprolactam jetzt offiziell (Reach-Stoffdatenbank, EU) als „zielorganschädigender Stoff“ für Leber und obere Atemwege (H372) deklariert: http://echa.europa.eu/registration-dossier/-/registered-dossier/13517/2/1
  • NVC dient als Reaktivverdünner in UV-härtenden Lacken, Farben und Klebstoffen. Die Verwendung von NVC Caprolactam ist nach der EuPIA-Ausschlussliste (Europäische Verband der Druckfarbenhersteller) geregelt. Hier wird eine Nachweispflicht zur sicheren Verwendung gefordert, wenn die Substitutionsprüfung zu keinem Ergebnis kommt. Mitarbeiter und Kunden müssen im Umgang mit dieser Substanz unterwiesen sein und die Gefahren kennen.
    Seit 31.März 2015 ist für die Mitglieder der EuPIA eine Herstellung von Siebdruckfarben mit NVC verboten.
  • Gemäß der im August 2015 neu klassifizierten Grenzwerte wurde eine Reihe UV-härtender Tinten im Gefährdungspotenzial hochgestuft.
  • Gemäß der CLP Verordnung CELX (EU) müssen die Sicherheitsdatenblätter von UV-härtenden Tinten mit klaren Bezeichnungen auf die Gefahren hinweisen. Bei einem namhaften Hersteller von UV-härtenden Tinten finden sich folgende Klassifizierungen auf einem Sicherheitsdatenblatt:
    • H350 - Kann Krebs erzeugen
    • H361 - Kann vermutlich die Fruchtbarkeit beeinträchtigen oder das Kind im Mutterleib schädigen
    • H372 - schädigt bestimmte Organe bei längerer oder wiederholter Exposition
    • H400 - sehr giftig für Wasserorganismen.
  • Weiterhin weisen kritische Stimmen aus der Praxis darauf hin, dass nur vollständig ausgehärtete UV-härtende Tinten gesundheitlich unbedenklich sind. Eine vollständige Aushärtung ist in der Praxis jedoch nicht ohne großen Aufwand erreichbar. Bei der Bedruckung von Materialien mit solchen Tinten sind stets Arbeitsabläufe zu tätigen, in denen UV-härtende Tinten im flüssigen Zustand mit der Haut in Kontakt treten können und Gefahrstoffe aus den UV-härtenden Tinten in die Atemluft gelangen.
    http://publisher.ch/fachzeitschrift_detail.php?read_article=7070
Eine aktuelle Übersicht über internationale und nationale Normen in diesem Zusammenhang finden Sie hier.

UV-härtende Tinten werden oft eingesetzt bei der Beschriftung von Skalen, Gehäusen und Platinen.

Auf die Gefährdungen, die von Inhaltsstoffen UV-härtender Tinten für Gesundheit und Umwelt ausgehen, ist seit 2015 klar und deutlich hinzuweisen.

Die Lösung:

Das PrintoLUX®-Verfahren mit den PrintoLUX®-Spezialtinten ist gesundheitlich völlig unbedenklich und sehr wirtschaftlich.

Wer Skalen, Gehäuse, Platinen oder Elemente zu beschriften hat und dabei eine Alternative zu UV-härtenden Tinten sucht, findet mit dem PrintoLUX®- Kennzeichnungsverfahren eine gute Lösung.

Unser patentiertes Verfahren ist umweltfreundlich, frei von jedem gesundheitlichen Risiko, vielseitig auf unterschiedlichen Materialien einsetzbar und nicht zuletzt das derzeit wirtschaftlichste Verfahren im Rahmen industrieller Kennzeichnung. Die dabei eingesetzten PrintoLUX®-Spezialtinten wurden hinsichtlich ihrer gesundheitlichen Unbedenklichkeit von den Labors des weltweit renommierten Prüfinstituts Bureau Veritas im Oktober 2015 und März 2016 ausführlich getestet.

Die Ergebnisse können Sie hier nachlesen:

Bureau Veritas - Bericht
PrintoLUX®-hp-Tinten flüssig, 25.03.2016

Das Fazit: Die von Bureau Veritas geprüften flüssigen Tinten sind in Bezug zu den nachgewiesenen Inhaltstoffen kein Gefahrenstoff. Die Prüfungen von Bureau Veritas haben keinen weiteren Stoff mit deklarationspflichtigem Gewichtsanteil feststellen können, der nicht bereits auf den Sicherheitsdatenblättern der PLX-hp-Tinten aufgeführt ist. Die flüssigen PLX-hp-Tinten sind im Bezug auf die Konzentrationen der Inhaltstoffe bei sachgemäßer Handhabung als unbedenklich in der Handhabung einzustufen.

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Buero Veritas – Bericht
PrintoLUX®-Tinten ausgehärtet, 16.10.2015

Das Fazit dieser Untersuchung: „Die von Bureau Veritas geprüften, eingebrannten (PrintoLUX®)-Tinten ... sind in Bezug zu den Restkonzentrationen der Stoffe Methanol, Metahnal, Dioxan und Isobutanol als unbedenklich für die Bedruckung von Lebensmittelverpackungen oder Spielzeugen einzustufen.

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Der Vergleich:

PrintoLUX®-FB-140/2000 +
PrintoLUX®-Tinten
=
der beste Weg zur Kennzeichnung von
Skalen, Gehäusen, Platinen, etc.

Wasserbasierende PrintoLUX®-hp-Tinten versus UV-härtende Tinten

Klarer Vorteil für die PrintoLUX®-Tinten hinsichtlich

  • Umweltverträglichkeit
  • gesundheitliche Unversehrtheit der Personen, die mit den Tinten arbeiten
  • Darstellungsqualität

Dieses Drucksystem eignet sich besonders für die Beschriftung von Skalen, Gehäusen, Platinen und Ähnlichem. Es erfüllt alle Anforderungen der industriellen Anwendung. Wird ein Weiß-Druck benötigt, kommt das 2000er Druckwerk zum Einsatz.

PrintoLUX®-FB-140/2000

Optionen beim Systemkauf

1

Drucksystem

PrintoLUX®-FB-140/2000

 

23.180 €

2

Wärmeeinheit

PrintoLUX®-Wärmeeinheit mit 6 Einschüben

 

2.580 €

3

RIP Software

white

 

2.700 €

4

Erhöhung

bis zu 500 mm Durchlasshöhe

 

5.300 €

Folgende Optionen sind beim Kauf möglich:

1 + 3 =

25.880 €

1 + 2 =

25.760 €

1 + 4 =

28.480 €

1 + 2 + 3 =

28.460 €

1 + 2 + 3 + 4 =

33.760 €

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Hermann OberhollenzerDipl.-Betr. (FH), GeschäftsführerTel.:+49 (0)6233 6000-902

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