PrintoLUX®-FB-20/400-STONE

Praxisbericht

Torsten Roll,
Geschäftsführer AMIS GmbH
Schaltschrankbau und Elektromontage

Nachbeschilderung als notwendiges Übel

Als Geschäftsführer des Schaltschrank-Herstellers AMIS GmbH (München) weiß Torsten Roll sehr gut, welche Optimierungspotenziale die Schnittstellen an der Übergabe von Schaltschränken beim Anlagenbau aufweisen. Wir fragten ihn danach.

Frage: „Herr Roll, werden die erforderlichen Beschriftungen für Schaltschrankkomponenten immer vom Schaltschrankbauer vorgenommen?“

Torsten Roll: „Ja, in der Regel liefern wir unsere Schaltschränke mit allen Kennzeichnungen ab.“

Frage: „Bei der Übergabe der Schaltschränke auf den Baustellen des Anlagenbaus ergibt sich immer wieder die Notwendigkeit zur teilweisen Ersatz- und Nachbeschilderung, warum?“

Torsten Roll: „In den wenigsten Fällen ist es so, dass Beschriftungen durch Transport oder schadhafte Befestigungen abhanden kommen. Oft hingegen nehmen Anlagenbauer auf der Baustelle sehr kurzfristig Änderungen bei den Features der Anlage vor, die beim Bau der Schaltschränke noch nicht absehbar waren. Bei Anlieferung der Schaltschränke müssen die besagten Änderungen dann auch durch die Nachrüstung und Nachbeschilderung im Schaltschrank nachvollzogen werden.“

Frage: „Wer sorgt für diese Zusatzleistung?“

Torsten Roll: „Beim Anlagenbau sind es erfahrungsgemäß ca. 60% der anfallenden Nachrüstungen im Schaltschrank, die sich durch einmalige und mehrmalige Änderungen an der Anlage bedingen. Dann sorgen wir als Schaltschrankbauer für das Nachrüsten und die Ergänzung der Kennzeichnungen. Etwa 40% der Nachrüstungen im Schaltschrank sind durch Funktionsänderungen bedingt, die sich erst durch Testläufen oder Testphasen als nötig erweisen, um Optimierungen zu erzielen. Diese Änderungen werden dann vom Betreiber organsiert.“

Frage: „Wie werden Ersatz- und Nachbeschilderungen vorgenommen. Welcher Aufwand verbindet sich damit?“

Torsten Roll: „Am einfachsten ist es für uns als Schaltschrankbauer, wenn der an der Baustelle festgestellte Änderungsbedarf durch einen Vorgang vollständig festgestellt, erfasst und mitgeteilt wird. Diese Mitteilung geben wir dann als Auftrag an unsere Werkstatt. Dort werden die nötigen Komponenten und Beschilderungen hergestellt und zur Baustelle geschickt. Dann findet die Montage statt. Insgesamt bedeutet das schon einen ziemlichen Aufwand. Der Aufwand steigert sich erheblich, wenn sich besagte Änderungen der Anlage häppchenweise vollziehen, was oft der Fall ist. Dann heißt es: hier noch ein stärkerer Motor, da noch der nachträgliche Einbau einer Motorbremse usw. Das bedeutet eine sehr holprige und langwierige Kommunikation mit der Werkstatt, immer wieder neue Lieferwege, immer wieder ein technisches und kaufmännisches Erfassen der Änderungen.“

Frage: „Welche Erleichterung bedeutet diesbezüglich die Möglichkeit, die Ersatz- und Nachbeschilderung direkt an der Baustelle vornehmen zu können?“

Torsten Roll: „Eine sehr große Erleichterung, wenn es dazu ein geeignetes Gerät bzw. Verfahren gibt, das man mit geringem Aufwand einsetzen kann, um den Kennzeichnungsbedarf im ganzen Schaltschrank zu decken. Dann entfällt viel Bestellaufwand und Zeitverzug.“

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